Typische Überraschungen bei deinem ersten Urlaub in Hawaii

aerial view of island near city buildings

Viele Reisende informieren sich vor allem über Strände, Vulkane und Sehenswürdigkeiten. Was jedoch oft unterschätzt wird: Der Alltag auf Hawaii funktioniert in einigen Punkten anders als in Deutschland, Österreich oder der Schweiz. Wer diese kleinen kulturellen Unterschiede kennt, reist deutlich entspannter und vermeidet peinliche Missverständnisse. Die folgenden Punkte sind genauso wichtig wie die Planung der Besuche von Sehenswürdigkeiten oder die Teilnahme an Aktivitäten. Also, los geht es mit Überraschungen beim Urlaub in Hawaii.

Selbst Kleinstbeträge werden mit Karte bezahlt

In Hawaii gehört die Kreditkarte praktisch zum täglichen Leben. Egal ob Kaffee, Eis, Parkgebühr oder ein kleiner Snack im Supermarkt – selbst Beträge von wenigen Dollar werden häufig kontaktlos mit Karte oder Smartphone bezahlt. Viele Geschäfte und Restaurants erwarten geradezu, dass Kunden elektronisch zahlen.

Für Erstbesucher ist deshalb eine Kreditkarte ohne Auslandseinsatzgebühr besonders empfehlenswert. Sie wird nicht nur für Einkäufe benötigt, sondern oft auch bei Hotels, Mietwagenfirmen und Tourenanbietern verlangt. Bargeld schadet zwar nicht, doch die meisten Urlauber stellen schnell fest, dass sie es deutlich seltener verwenden als zuhause.

Das Nachtleben endet früher als viele erwarten

Waikiki wirkt auf den ersten Blick wie ein Ort, an dem rund um die Uhr gefeiert wird. Tatsächlich ist das Nachtleben auf Hawaii jedoch deutlich ruhiger als in Städten wie Las Vegas oder Miami. In der Regel endet der Alkoholausschank in Bars und Restaurants gegen 2 Uhr morgens. Viele Lokale schließen sogar schon früher.

Das bedeutet nicht, dass Waikiki langweilig wäre. Es gibt zahlreiche Bars mit Livemusik, Dachterrassen und gemütliche Beach Bars. Nur wer eine Partyszene bis zum Sonnenaufgang erwartet, sollte seine Erwartungen etwas anpassen. Der Vorteil: Am nächsten Morgen kommt man meist trotzdem rechtzeitig aus dem Bett, um den Sonnenaufgang oder eine Schnorcheltour zu erleben. Auch bei einem Surfkurs sind ausgeschlafene Reisende klar im Vorteil.

Die Tempolimits sind oft niedriger als gedacht

Viele Europäer gehen automatisch davon aus, dass auf amerikanischen Highways besonders schnell gefahren wird. Auf Hawaii ist eher das Gegenteil der Fall. Die Geschwindigkeiten werden in Meilen pro Stunde (mph) angegeben, und auf den meisten Highways gelten etwa 55 bis 60 mph, also ungefähr 90 bis 97 km/h. Nur wenige Strecken erlauben etwas mehr.

Das passt eigentlich hervorragend zu Hawaii. Die Straßen führen häufig entlang der Küste, durch Regenwälder oder über Vulkanlandschaften. Statt zu rasen, genießt man die Aussicht und kommt trotzdem entspannt ans Ziel. Gerade auf Maui und Kauai gehört das gemütliche Fahren fast schon zum Urlaubserlebnis. Aber bitte auch nicht zu langsam oder abrupte Bremsmanöver, da sich sonst die Einheimischen aufregen, die ihr normales Leben führen und vielleicht einen Termin haben!

Wichtig für die Praxis: Die hawaiianische Polizei (Police Department) versteht bei Geschwindigkeitsüberschreitungen keinen Spaß. „Speeding“ in der Nähe von Schulen oder Baustellen kann schnell Bußgelder von mehreren hundert Dollar nach sich ziehen. Zudem gilt auf den Straßen das „Aloha-Prinzip“: Drängeln, dichtes Auffahren und wildes Hupen sind absolut verpönt. Wer die Spur wechseln möchte, dem wird freundlich Platz gemacht – ein kurzes Heben der Hand oder das berühmte Shaka-Zeichen (Daumen und kleiner Finger ausgestreckt) gilt als höfliches Dankeschön.

Ohne gültigen Ausweis gibt es oft weder Einlass noch Alkohol

Dieser Punkt überrascht viele Reisende besonders. In den USA liegt das Mindestalter für Alkohol bei 21 Jahren, und die Kontrollen sind oft streng. Selbst Personen, die offensichtlich deutlich älter aussehen, werden nicht selten nach einem Ausweis gefragt. Wer eine Bar besuchen, Alkohol kaufen oder an manchen Veranstaltungen teilnehmen möchte, sollte deshalb immer einen gültigen Lichtbildausweis dabeihaben. Für Touristen ist der Reisepass die sicherste Wahl. Ohne akzeptierten Ausweis kann der Verkauf von Alkohol verweigert werden, und manche Clubs lassen Gäste ohne entsprechenden Nachweis gar nicht erst hinein.

Am besten macht man sich bereits vor dem Ausgehen zur Gewohnheit, kurz zu prüfen: Handy, Kreditkarte, Zimmerschlüssel und Reisepass bzw. ein akzeptierter Ausweis – alles dabei? Das erspart unnötige Wege zurück ins Hotel.

Alkohol lässt sich nachts nicht beliebig kaufen

Ein weiterer Unterschied zu manchen europäischen Urlaubsorten: Alkohol kann auf Hawaii nicht rund um die Uhr gekauft werden. Die Verkaufszeiten sind gesetzlich geregelt und unterscheiden sich je nach County. Auf Oahu endet der Verkauf in vielen Geschäften in der Regel gegen Mitternacht, auf anderen Inseln häufig bereits um 23 Uhr.

Wer also nach einem langen Ausflug noch schnell Getränke besorgen möchte, sollte nicht bis tief in die Nacht warten. Ein kurzer Einkauf am frühen Abend ist meist die bessere Idee. Das gilt besonders, wenn man in einer Ferienwohnung oder einem Condo übernachtet und den Sonnenuntergang später auf dem Balkon genießen möchte.

Kleine Unterschiede, große Wirkung

Keiner dieser Punkte ist kompliziert. Dennoch gehören sie zu den Dingen, die beim ersten Mal in Hawaii immer wieder überraschen oder zum Kopfschütteln führen. Wer weiß, dass fast alles mit Karte bezahlt wird, das Nachtleben eher früh endet, die Tempolimits moderat sind, Ausweise häufig kontrolliert werden und Alkohol nachts nur begrenzt erhältlich ist, fühlt sich vom ersten Urlaubstag an deutlich sicherer.

Genau solche kleinen Kenntnisse machen eine Reise angenehmer. Sie helfen dabei, sich schnell zurechtzufinden und die unnützen Fettnäpfchen zu vermeiden. Du kannst dich ganz auf das konzentrieren, was Hawaii wirklich ausmacht: spektakuläre Landschaften, herzliche Menschen und das einzigartige Gefühl, mitten im Pazifik angekommen zu sein. Wir helfen dir gerne weiter, das Große Erlebnis zu bekommen. Buche bei Daniels Hawaii | Geführte Touren und Aktivitäten in Oahu, Hawaii. ALOHA und bis bald und hoffentlich ohne grössere Überraschungen!

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