Makena Beach auf Maui oder lieber ein schwarzer Sandstrand?

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Makena Beach oder ein schwarzer Sandstrand? Zwei Traumstrände auf Maui im Vergleich

Wer zum ersten Mal nach Maui reist, stößt bei der Urlaubsplanung fast zwangsläufig auf zwei Strände. Zum einen auf den berühmten Makena Beach, der auch als Big Beach bekannt ist. Zum anderen auf den spektakulären schwarzen Sandstrand im Waiʻānapanapa State Park an der legendären Road to Hana.

Beide gehören zu den schönsten Stränden Hawaiis, könnten aber kaum unterschiedlicher sein. Während Makena Beach mit einem kilometerlangen goldfarbenen Sandstrand und türkisfarbenem Wasser begeistert, fasziniert Waiʻānapanapa mit schwarzem Sand aus Lavaresten, steilen Klippen und einer beeindruckenden Vulkanlandschaft.

Wer nur wenige Tage auf Maui verbringt, stellt sich schnell die Frage: Welcher Strand lohnt sich mehr? Die gute Nachricht lautet: Beide sind einzigartig. Mit einer guten Planung lassen sich sogar beide stressfrei erleben.

Makena Beach (Big Beach) – einer der schönsten Sandstrände Hawaiis

Schon beim ersten Blick wird klar, warum Makena Beach regelmäßig auf den Listen der schönsten Strände der USA auftaucht. Fast über einen Kilometer zieht sich der feine, goldfarbene Sand entlang der Südküste Mauis. Das Wasser schimmert je nach Sonnenstand in allen Blau- und Türkistönen. Anders als an den Hotelstränden von Wailea wirkt Makena deutlich ursprünglicher. Große Hotelanlagen fehlen direkt am Strand. Stattdessen bestimmen Lavafelsen, Palmen und viel Natur das Bild.

Vor allem am Vormittag herrscht hier oft eine entspannte Atmosphäre. Familien bauen Sandburgen, Schnorchler erkunden die Randbereiche und Spaziergänger genießen den weiten Strand.

Vorteile von Makena Beach, Maui

Der größte Pluspunkt ist eindeutig die Größe. Selbst an gut besuchten Tagen verteilt sich die Anzahl der Besucher meist angenehm. Das Wasser ist an ruhigen Tagen ideal zum Schwimmen. Besonders morgens sind die Bedingungen häufig hervorragend. Der Strand bietet ausreichend Parkplätze, Toiletten, Duschen und Picknickmöglichkeiten. Rettungsschwimmer sind tagsüber ebenfalls vor Ort.

Nachteile

Makena Beach ist nicht an jedem Tag zum Baden geeignet. Gerade im Winter oder bei starkem Wellengang entstehen kräftige Shorebreak-Wellen. Diese brechen, wie der Name schon sagt direkt am Strand und können auch geübte Schwimmer überraschen.

Wer Warnschilder oder Hinweise der Lifeguards ignoriert, riskiert Verletzungen. Deshalb gilt: Die aktuelle Wellensituation immer ernst nehmen.

Der schwarze Sandstrand im Waiʻānapanapa State Park

Der Paʻiloa Beach im Waiʻānapanapa State Park gehört zu den bekanntesten Fotomotiven ganz Hawaiis. Der schwarze Sand entstand durch erkaltete Lava, die über viele Jahrhunderte von der Brandung zerkleinert wurde. Zusammen mit den grünen Pflanzen, den Lavaklippen und dem tiefblauen Pazifik entsteht eine Landschaft, die fast unwirklich wirkt. Viele Besucher verbinden den Strand mit der Fahrt auf der berühmten Road to Hana.

Mehr als nur ein Strand

Eigentlich ist der Strand nur ein kleiner Teil des Parks, denn wer etwas Zeit mitbringt, entdeckt:

  • spektakuläre Lavaformationen
  • Blowholes bei entsprechendem Wellengang
  • kurze Wanderwege entlang der Steilküste
  • Meereshöhlen
  • fantastische Aussichtspunkte

Gerade diese Kombination macht Waiʻānapanapa zu einem der eindrucksvollsten Naturerlebnisse auf Maui.

Der wichtigste Unterschied: Reservierung erforderlich

Viele Reisende planen den Besuch zu spät. Für den Waiʻānapanapa State Park ist eine vorherige Online-Reservierung zwingend erforderlich. Ohne gültiges Zeitfenster wird kein Zutritt gewährt. Gerade in Ferienzeiten oder während der Hauptreisezeit sind beliebte Zeitfenster oft mehrere Wochen im Voraus ausgebucht. Makena Beach hingegen kann jederzeit besucht werden.

Anfahrt – so unterscheiden sich beide Strände

Makena Beach

Die Anfahrt ist unkompliziert.

Von den Urlaubsorten Wailea oder Kihei dauert die Fahrt meist nur zwischen zehn und zwanzig Minuten. Auch von Kahului erreicht man den Strand in ungefähr 40 Minuten. Die Straßen sind breit und gut ausgebaut. An Wochenenden, Feiertagen und in der Hauptsaison kann es etwas länger dauern.

Waiʻānapanapa State Park

Ganz anders sieht es an der Road to Hana aus. Die Strecke umfasst über 600 Kurven und zahlreiche einspurige Brücken. Für die rund 85 Kilometer sollte man – ohne längere Stopps – mindestens drei Stunden einplanen. Wer den Park besucht, sollte daraus einen kompletten Tagesausflug machen.

Essen und Verpflegung

Am Makena Beach

Direkt am Strand gibt es nur gelegentlich Food Trucks. Diese sind jedoch nicht jeden Tag garantiert vorhanden.

Deshalb empfiehlt es sich, Getränke und Snacks bereits in Kihei oder Wailea einzukaufen.

Picknickplätze sind vorhanden.

Im Waiʻānapanapa State Park

Auch hier gibt es keine große gastronomische Auswahl.

Die meisten Besucher versorgen sich unterwegs in Hana oder kaufen ihre Verpflegung bereits am Morgen ein.

Gerade auf der Road to Hana sollte genügend Trinkwasser im Auto sein.

Welcher Strand passt zu wem?

Wer einen klassischen Hawaii-Strandtag verbringen möchte, wird Makena Beach lieben. Hier stehen Baden, Sonnen, Spazierengehen und Entspannung im Vordergrund.

Der schwarze Strand im Waiʻānapanapa State Park richtet sich dagegen eher an Naturliebhaber, Fotografen und alle, die spektakuläre Landschaften erleben möchten. Zum längeren Sonnenbaden eignet sich Makena eindeutig besser. Für außergewöhnliche Fotos gewinnt dagegen Waiʻānapanapa. Achte auf alle Fälle auf das passende Schuhwerk, besonders am schwarzen Strand!

KriteriumFlip‑FlopsGeschlossene / Wasserfeste Schuhe
Trittsicherheitgering; rutschig auf Lava/feuchten Felsenhoch; besserer Grip auf unebenem Gelände
Schutz vor Schnitt/Steinenkaumgut; schützt Zehen und Fußsohle
Wasser‑/Sand‑Tauglichkeitsehr gut; schnell trocknendgut; wasserfeste Modelle trocknen langsamer
Komfort bei längeren Wegenschlechtbesser; Dämpfung und Halt
Pack‑/Trageaufwandminimaletwas mehr Platz, aber vielseitiger

Was tun, wenn alles voll ist?

Gerade zwischen Weihnachten, Ostern und in den Sommerferien kann es an beiden Orten voll werden. Zum Glück bietet Maui zahlreiche Alternativen. Schaue dir die Seite von Daniels Agentur an und du findest nette Ecken, die sicher nicht überlaufen sind. Oder du probierst es da:

Maluaka Beach

Nur wenige Minuten nördlich von Makena liegt Maluaka Beach.

Der Strand ist ruhiger und gilt als einer der besten Plätze zum Schnorcheln. Mit etwas Glück schwimmen hier sogar Meeresschildkröten.

Polo Beach

Polo Beach liegt am südlichen Ende von Wailea. Der Sand ist ebenfalls hervorragend und die Infrastruktur sehr gut. Viele Besucher übersehen diesen Strand.

Keawakapu Beach

Zwischen Wailea und Kihei erstreckt sich dieser lange Sandstrand. Er eignet sich hervorragend für Spaziergänge und bietet meist deutlich mehr Platz als die bekannteren Strände.

Hamoa Beach

Wer ohnehin auf der Road to Hana unterwegs ist, sollte Hamoa Beach nicht verpassen.

Viele Einheimische halten ihn sogar für den schönsten Strand auf Maui.

Praktische Tipps für Erstbesucher

Wer Maui zum ersten Mal besucht, sollte die beiden Strände nicht am selben Tag kombinieren. Makena Beach lässt sich ideal mit Wailea oder Kihei verbinden.

Der Waiʻānapanapa State Park gehört dagegen in eine komplette Road-to-Hana-Tour. Ein weiterer Tipp: Früh starten lohnt sich immer. Vor 9 Uhr sind sowohl die Parkplatzsuche als auch die Lichtverhältnisse deutlich angenehmer.

Außerdem sollte immer auf die Hinweise der Rettungsschwimmer und Parkranger geachtet werden. Hawaiis Strände sind wunderschön, aber der Pazifik bleibt unberechenbar.

Tipps für Maui-Kenner

Wer bereits mehrfach auf Maui war, kennt wahrscheinlich die klassischen Stopps entlang der Road to Hana. Vielleicht hast du schon bei Daniel gebucht und das zusätzliche Wissen der Tourguides schätzen gelernt. Falls du noch nichts gebucht hast, solltest du das schnell nachholen, denn die Plätze sind in der Saison schnell vergriffen.

Dann lohnt es sich, den Besuch des Waiʻānapanapa State Parks mit einer Wanderung auf den Küstenpfaden zu verbinden. Viele Gäste verbringen nur wenige Minuten am schwarzen Strand und verpassen die spektakulären Aussichtspunkte entlang der Lavaküste.

Auch Makena Beach zeigt sich zu unterschiedlichen Tageszeiten völlig anders. Frühmorgens ist das Licht besonders weich, das Wasser häufig ruhiger und der Strand deutlich leerer. Wer bisher nur nachmittags dort war, erlebt morgens eine ganz andere Atmosphäre.

Eine weitere schöne Alternative ist es, mehrere weniger bekannte Strände an einem Tag zu kombinieren, statt erneut ausschließlich die bekanntesten Sehenswürdigkeiten anzusteuern. Wer auf Sonnenuntergänge steht, sollte auf jeden Fall die Westküste ansteuern.

Geführte Touren als entspannte Alternative

Nicht jeder möchte sich auf der kurvenreichen Road to Hana selbst ans Steuer setzen oder sich um Reservierungen und Zeitplanung kümmern.

Gerade für Erstbesucher kann also deshalb eine geführte Tour eine entspannte Lösung sein. Anbieter wie DanielsHawaii.de organisieren deutschsprachige Ausflüge auf Maui und übernehmen die komplette Planung. Das ist besonders interessant für Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die möglichst viele Informationen über Natur, Geschichte und Kultur Hawaiis erhalten möchten.

Auch individuelle Inselrundfahrten sind eine gute Möglichkeit, bekannte Sehenswürdigkeiten mit weniger besuchten Orten zu kombinieren.

Fazit

Makena Beach und der schwarze Sandstrand im Waiʻānapanapa State Park gehören ohne Zweifel zu den beeindruckendsten Stränden auf Maui. Wer einen entspannten Strandtag verbringen möchte, entscheidet sich für Makena Beach. Wer spektakuläre Vulkanlandschaften erleben möchte, sollte den Waiʻānapanapa State Park unbedingt einplanen.

Idealerweise besucht man beide Orte an unterschiedlichen Tagen. So bleibt genügend Zeit, die Schönheit der Insel wirklich zu genießen – ganz ohne Hektik. Mit etwas Vorbereitung, einer frühzeitigen Reservierung für Waiʻānapanapa und einem frühen Start am Morgen wird der Besuch an beiden Stränden garantiert zu einem der Höhepunkte jeder Maui-Reise. Also, diese Info hilft dir sicher bei der Reiseplanung. ALOHA und bis bald am Strand auf Maui.

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