Camping auf Oahu in Hawaii

Sabine Graf

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Wer träumt nicht davon im Paradies direkt am Strand mit Meeresrauschen aufzuwachen. Die paradiesischen Strände machen Lust zum Campen. Auch ist Camping günstiger als das Übernachten in Hotels und Hostels, aber auch rudimentärer. Hier tauscht man den Luxus von fließendem Wasser und Strom mit der Naturbelassenheit des Campens.

Es gibt Campingplätze in den sogenannten State Parks. Hier kann muss man im Vorfeld ein sogenanntes Permit beantragen. Dieser erlaubt das Campen an Wochenenden in den markierten Campingplatzen. Mehr Infos findet ihr hier. Tagsüber sehen diese Plätze traumhaft aus. Jedoch habe ich mich mit Einheimischen und Auswanderern hier unterhalten. Und von allen habe ich die Empfehlung bekommen dort nicht Campen zu gehen. Das Problem hier ist, dass diese nicht bewacht sind. So kommt es sehr häufig vor, dass in das Auto oder das Zelt eingebrochen wird. Hier lautet die eindeutige Empfehlung, campt auf einen der privaten und überwachten Campingplätze. Häufig habe ich gehört, man könnte überall campen solange man eine Angel im Wasser hat. Auch davon wurde mir ausdrücklich abgeraten.

Ich habe mir die zwei Camping Plätze angeschaut die mir immer wieder empfohlen wurden. Diese sind wirklich traumhaft und deswegen möchte ich sie euch gerne weiterempfehlen.

Camp Mokuleia

Hier kann man auf einer Wiese direkt am Strand sein Zelt aufschlagen, oder in der angebundenen Jugendherberge ein Zimmer buchen. Die Lage ist sehr einsam an der Northshore gelegen, jedoch an einem wunderschönen ruhigen Sandstrand. Optimal für Urlauber und Familien die gerne in der Natur unterwegs sind. Im Camp Mokuleia kann man für 15 $ pro Person und Nacht im eignen Zelt übernachten. Weitere Infos gibt es hier.

Zelten direkt am Strand

Malaekahena Beach Camp Ground

Ein wunderschöner Campingplatz an der Northshore mit naturbelassenem Strand unter Pinienbäumen. Im Sommer verbringen viele Einheimische ihren Sommerurlaub hier. Mit dem Fahrrad lassen sich hier die eine Vielzahl von Stränden und Aktivitäten an der Northshore erreichen. Auf dem Malaekahena Beach Camp Ground kann man für ca. 10 $ pro Person und Nacht im eignen Zelt übernachten. Weitere Infos gibt es hier.

Auch hier ist das Zelten direkt am Strand möglich

Für alle die sich spontan zelten oder das Camping Equipment nicht von Deutschland hierherschleppen möchten empfehle ich alles, was man zum Campen benötigt, im Wal Markt zu kaufen. Ich habe mich einmal für euch dort umgesehen. Ein drei Personenzelt bekommt man hier schon für ca. 30 $, ein Schlafsack für ca. 22 $, eine Isoliermatte für ca. 8 $, ein Camping Stuhl für ca. 7 $, zwei Taschenlampen für ca. 5 $, Camping Kochtöpfe für 8 $, Propan grill für ca. 11 $ und Geschirr aus Pape könnt ihr auch für ca. 5 $ im Wal Mark kaufen.

Somit muss man als dreiköpfige Familie für Zeltplatz und Campingmaterialien mindestens ca. 500 $ für einen siebentägigen Camping Urlaub auf Oahu rechnen. Hierzu kommen natürlich noch die Preise für die Nahrungsmittel, die hier teurer sind als in Deutschland. Auch empfiehlt sich an der Northshore ein Auto, dieses erzeugt weitere Kosten. Ganz zu schweigen von den Flugkosten. Einzig beim Malaekahna Beach Campground würde ich sagen, dass man kein Auto benötigt. Jedoch macht die An- und Abreise mit der Camping Ausrüstung und der langen Busfahrt wahrscheinlich nicht so viel Spaß.

Generell kann ich euch das Campen in diesen zwei Campingplätzen sehr empfehlen. Beide haben ihren eigenen Charme und das Potenzial euer Lieblingscampingplatz zu werden.