Beste Reisezeit für Hawaii – Monat für Monat erklärt 

Aloha, liebe Hawaii-Freunde! Mal ehrlich: Es gibt eigentlich keine schlechte Reisezeit, um nach Hawaii zu fliegen. Wenn man über die beste Reisezeit für Hawaii spricht, ist es wichtig zu beachten, dass, wenn es bei uns in Europa nasskalt und grau ist, der Aloha-Bundesstaat verlässlich herrliche Regenbögen und angenehme 25 Grad serviert. Aber ihr seid ja keine Anfänger. Ihr wisst, dass „Hawaii“ nicht gleich Hawaii ist. Ihr wisst, dass die Passatwinde im November anders wehen als im Juli.

Für echte Kenner geht es um Nuancen: Wann blühen die Jacaranda-Bäume im Upcountry von Maui? Wo genau ist die Chance am höchsten, Buckelwale zu sehen, ohne sich mit vielen Jugendlichen beim Spring-Break den Katamaran zu teilen? Und wann bekommt man den besten Tisch im Restaurant Mama’s Fish House?

Wir haben das Jahr für euch seziert – Monat für Monat, Insel für Insel. Schnappt euch ein Gläschen Mai Tai, Blue Hawaii

(oder eine Tasse des berühmten Kona Coffee) und lasst uns tief in den Reisekalender Hawaii 2026 eintauchen.


Winter & Frühling: Die Zeit der riesigen Wellen und der Blüten (Januar – Juni)

Der Jahresbeginn auf Hawaii ist magisch, wild und voller Leben. Die Inseln sind so grün, dass es fast in den Augen wehtut, und der Ozean zeigt seine Kraft.

Januar: Der Kater nach der Party

Nach dem Weihnachtstrubel kehrt langsam Ruhe ein, aber die Preise bleiben oft noch bis Mitte des Monats hoch.

  • Pro: Die Big Wave Season am North Shore von Oahu ist auf ihrem Höhepunkt. Selbst wenn ihr nicht surft: Den Profis bei der Arbeit an der Banzai Pipeline zuzusehen, ist ein Erlebnis, das Gänsehaut verursacht. Zudem ist die Lufttemperatur sehr angenehm (ca. 20-26 °C), ideal zum Wandern.
  • Contra: Es ist statistisch gesehen einer der regenreichsten Monate, besonders an den Windward Sides (Nord/Ost).
  • Insel-Tipp (Kauai): Da Kauai die regenreichste Insel ist, solltet ihr im Januar den Süden (Poipu) dem Norden (Princeville) vorziehen. Der Regen im Norden kann tagelang anhalten, während im Süden die Sonne scheint. Da hält die Katerstimmung nicht lange an.

Februar: Der Monat der Wale

Wenn ihr Buckelwale (Kohola) liebt, ist das die richtige Reisezeit. Tausende Wale in allen Altersgruppen sind in den flachen Gewässern um die Inseln herum unterwegs

  • Pro: Maximale Wal-Sichtungen. Man sieht oft sogar vom Strand aus, wie die Fontäne aus Atemluft und Meerwasser in die Höhe steigt. Der Valentinstag sorgt für romantische Specials in den Resorts.
  • Contra: Der Februar kann kühl sein (für hawaiianische Verhältnisse), besonders abends braucht man einen leichten Pullover.
  • Insel-Tipp (Maui): Der Kanal zwischen Maui, Lanai und Molokai ist der „Au’au Channel“ – quasi die Badewanne der Wale. Nirgendwo auf der Welt kommst du ihnen näher.

März: Spring Break Alarm 

Der März ist ein zweischneidiges Schwert. Das Wetter bessert sich, aber die Inseln füllen sich.

  • Pro: Der Prince Kuhio Day (26. März) bietet sehr interessante und unterhaltsame kulturelle Paraden und Feste. Die Wasserfälle auf Big Island und Maui führen dank des Winterregens massiv Wasser – spektakulär für Fotos.
  • Contra: Spring Break in den USA bedeutet höhere Preise und vollere Strände, besonders in Waikiki und Kaanapali, den Hochburgen der jugendlichen Touristen.
  • Insel-Tipp (Oahu): Flieh lieber vor den Massen in Honolulu und erkunde die Westseite (Makaha). Dort ist es trockener und authentischer.

April: Das „Goldlöckchen“-Fenster 

Die zweite Aprilhälfte ist ein absoluter Insider-Tipp als beste Reisezeit. Die Spring Breaker sind weg, die Touristen der Sommerferien sind noch nicht da.

  • Pro: Die Preise für Flüge und Unterkünfte sinken („Nebensaison“). Das berühmte Merrie Monarch Festival (Hula-Olympiade) findet meistens jetzt in Hilo statt – ein Muss für Kultur-Nerds!
  • Contra: Die Regentage im April sind real, aber meist kurz und warm.
  • Insel-Tipp (Big Island): Hilo platzt während des Merrie Monarch aus allen Nähten. Buche entweder Monate im Voraus oder weiche auf die Kona-Seite aus und fahre für die Events rüber (die sogenannte „Saddle Road“ ist mittlerweile super ausgebaut).

Mai: Die vielleicht beste Reisezeit

Viele der Einheimischen schwören auf den Mai. Das Wetter ist stabiler, die Trade Winds kühlen perfekt, und die Inseln blühen auf.

  • Pro: Der Lei Day (1. Mai) ist ein Fest der Farben und Düfte. Auf Maui und Big Island blühen die lilafarbenen Jacaranda-Bäume im Hochland – ein surrealer Anblick.
  • Contra: Die „Golden Week“ (japanische Feiertagswoche Anfang Mai) sorgt kurzzeitig für einen Ansturm japanischer Touristen, besonders auf Oahu.
  • Insel-Tipp (Maui): Fahrt ins Upcountry (Kula). Die Jacaranda-Blüte vor dem Hintergrund des Haleakala ist eines der schönsten Fotomotive des Jahres.

Juni: Der Sommer beginnt 

Die Temperaturen steigen, der Regen lässt nach, und die Kona Winds (die die Luftfeuchtigkeit steigern und den Küstennebel bringen können) sind selten.

  • Pro: King Kamehameha Day (11. Juni) bringt fantastische Blumenparaden. Die Tage sind lang, perfekt für lange Roadtrips.
  • Contra: Ab Mitte Juni beginnen die US-Schulferien. Es wird voller an den Familienstränden.
  • Insel-Tipp (Lanai): Wenn es auf den Hauptinseln voller wird, ist ein Abstecher nach Lanai perfekt. Die „Ananas-Insel“ bietet im Juni perfekte Bedingungen zum Schnorcheln in der Hulopoe Bay.

Sommer & Herbst: Endlose Sonne, Festivals und kulinarische Highlights (Juli – Dezember)

Willkommen: Die Sonne steht hoch, der Ozean im Süden wird lebendig, und Hawaii zeigt sich von seiner heißesten Seite. Aber Vorsicht: Der Herbst bringt Überraschungen, die nur Profis richtig nutzen.

Reisezeit im Juli?

Heiß, heißer, Hawaii Der Juli ist der klassische Sommermonat. Das Wasser an der Nordküste erscheint wie ein See (perfekt zum Schnorcheln), die Südküsten haben Wellen.

  • Pro: Das Wetter ist fast garantiert sonnig. Das Wasser ist herrlich warm (ca. 26-27 °C). Schnorcheln an der North Shore (z. B. Shark’s Cove auf Oahu) ist jetzt sicher und traumhaft.
  • Contra: Es ist Hochsaison. Teuer, voll, und die Luftfeuchtigkeit steigt. Parkplätze an Hotspots wie Hanauma Bay sind Mangelware (Reservierungen sind Pflicht!).
  • Insel-Tipp (Oahu): Während die North Shore schläft, erwacht der South Swell. Surfen in Waikiki ist jetzt Weltklasse, aber voll. Profis weichen auf die Surfspots am Ala Moana Beach Park aus.

August: Es glüht

Der August ist oft der heißeste Monat. Die Passatwinde können mal aussetzen, was es stickig macht.

  • Pro: Statehood Day (dritter Freitag) ist ein Feiertag. Die Mango Saison ist auf dem Höhepunkt – probiert unbedingt frische Mangos der Sorten Haden oder Pirie an den Straßenständen!
  • Contra: Hurrikan-Saison im Zentralpazifik. Direkte Treffer sind extrem selten, aber tropische Stürme können Regen und feuchtwarme Luft mitbringen.
  • Insel-Tipp (Big Island): Fliehe vor der Hitze in die höheren Lagen. Ein Besuch im Volcanoes Nationalpark oder eine Kaffee-Tour in Holualoa ist jetzt viel angenehmer als der Strandgrill.

September: Die zweite empfohlene Reisezeit 

Nach dem Labor Day (erster Montag) leeren sich die Inseln schlagartig. Für Paare und Ruhesuchende beginnt die beste Zeit.

  • Pro: Die Aloha Festivals finden statt – die größte hawaiianische Kulturfeier des Jahres. Das Wasser ist vom Sommer noch aufgeheizt, aber die Strände sind leerer.
  • Contra: Die Hurrikan-Gefahr besteht theoretisch weiterhin. Es kann sehr schwül sein.
  • Insel-Tipp (Oahu): Der Waikiki Spam Jam (oft im Frühling, manchmal verschoben, aber achtet auf Straßenfeste in Waikiki) oder die Block Parties der Aloha Festivals in Kalakaua Avenue sind legendär.

Oktober: Sport und Geister

Der Oktober ist der Übergangsmonat.

  • Pro: Der berühmte Ironman World Championship in Kona (Big Island). Die Atmosphäre ist elektrisierend. Auch das Hawaii Food & Wine Festival lockt Gourmets an.
  • Contra: Wenn ihr nicht wegen des Ironman-Wettkampfs da seid, meidet Kona in der ersten Oktoberhälfte – Unterkünfte sind unbezahlbar und Mietwagen ausgebucht.
  • Insel-Tipp (Maui): Lahaina war früher das Halloween-Zentrum des Pazifiks („Mardi Gras of the Pacific“). Nach den verheerenden Bränden von 2023 erholt sich die Region noch. Informiert euch vorab wegen der tiefgehenden Situation über lokale Events in Wailea oder Kihei, um den „Aloha Spirit“ respektvoll zu feiern.

November: Der Wandel der Winde 

Die Regenzeit kündigt sich an, die Wellen im Norden werden größer.

  • Pro: Beginn der Triple Crown of Surfing auf Oahu. Die Kona-Kaffee-Ernte auf Big Island läuft auf Hochtouren (Kona Coffee Cultural Festival).
  • Contra: Das Wetter wird unberechenbarer. Es kann zu ersten starken „Kona Low“-Stürmen kommen.
  • Insel-Tipp (Kauai): Die Wasserfälle (wie die Wailua Falls) gewinnen wieder an Kraft. Eine Helikopter-Tour über den Waimea Canyon und die Na Pali Coast ist im November dramatisch schön durch das Wechselspiel von Wolken, Sonne und Regenbögen.

Dezember: Weihnachten unter Palmen 

Der Kreis schließt sich. Dezember startet ruhig und endet im absoluten Chaos (im positiven wie im negativen Sinne).

  • Pro: Der Honolulu Marathon (Anfang Dez.) ist ein riesiges Event. Weihnachtslichter auf Palmen („Honolulu City Lights“). Die Wale kehren zurück!
  • Contra: Ab dem 20. Dezember explodieren die Preise. Es ist die teuerste Zeit des Jahres. Das Wetter kann sehr regnerisch sein.
  • Insel-Tipp (Oahu): Wer Shopping liebt: Die Malls (Ala Moana usw.) sind weihnachtlich geschmückt und bieten oft spezielle Verkaufsaktionen, bevor die Touristenmassen kommen.

Jetzt kommt die Frage: Warum schon so lange planen und im Voraus buchen?

Hawaii ist ein lebender Organismus, der sich jeden Monat verändert. Seid ihr Surfer oder Schnorchler? Sucht ihr das kulturelle Herz der Inseln beim Hula oder die Einsamkeit im Regenwald? Willst du während der Reisezeit Wale sehen, Kultur erleben oder Mangos essen?

Kenner wissen, dass die Planung entscheidend ist. Ein spontaner Trip während des Merrie Monarch Festivals? Keine Chance. Eine Villa am North Shore im Dezember? Muss ein Jahr im Voraus reserviert werden.

Die Vorteile der Inseln im Schnelldurchlauf:

  • Oahu: Der Allrounder. Stadt, Shopping, Surf-Kultur & Geschichte (Pearl Harbor).
  • Beste Reisezeit für Surfer: Winter.
  • Für Sonnenanbeter: Sommer.
  • Maui: Die Romantische. Beste Walbeobachtung (Winter) und traumhafte Strände.
  • Kauai: Die Garteninsel. Für Wanderer und Naturliebhaber. Im Sommer ist die Na Pali Coast per Boot am besten zugänglich (im Winter oft zu raue See).
  • Big Island: Das Abenteuer wartet auf dich mit Vulkanen, Mantarochen-Nachtschorcheln und 11 von 13 Klimazonen der Welt. Ganzjährig spannend, aber vermeidet den Ironman-Oktober, wenn ihr Ruhe sucht.

Jetzt seid ihr dran! Träumt nicht nur vom perfekten Poke Bowl am Strand oder dem Sonnenuntergang am Haleakala. Die Verfügbarkeiten für die kommende Reisesaison, die als Geheimtipp gehandelt wird (April/Mai und September/Oktober) schwinden bereits, und die besten Guides für private Touren sind schnell ausgebucht.

Wir von Danielshawaii kennen uns nicht nur mit der besten Reisezeit aus, wir kennen die Menschen vor Ort. Wir wissen, welcher Kapitän die Wale am respektvollsten ansteuert und welche Luau-Veranstaltung nicht nur touristisch, sondern authentisch ist.

Lasse dir dabei helfen, damit die Traumreise nach Hawaii Realität wird. ALOHA und bis bald, Hawaii ruft!

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