
Inhaltsverzeichnis
- 1. Downtown Honolulu: Wo Hawaii Geschichte schreibt
- 2. Chinatown: Das Honolulu, das nach mehr als Sonnencreme riecht
- 3. Kakaako: Street Art statt Strandresort
- 4. Ala Moana: Shopping, Meer und ein überraschend lokales Strandgefühl
- 5. Diamond Head und Kapahulu: Der Vulkan und das Mittagessen danach
- 6. Kaimuki: Honolulu für Menschen, die gerne gut essen
- Sechs Stadtteile bei deiner ersten Oahu-Reise kombinieren
- Und wann lohnt sich eine Tour?
Du warst schon am Strand von Waikiki, hast den Diamond Head fotografiert und fragst dich jetzt, ob Honolulu noch etwas anderes bieten kann als Hotel, Beach und Sonnenuntergang? Absolut. Und genau hier wird Oahu auch für dich, egal ob als Erstbesucher oder erfahrenem Hawaiiurlauber interessant. Honolulu ist keine Stadt, die man mit dem Besuch der Fußgängerzone abhakt. Zwischen historischen Königspalästen, chinesischen Märkten, riesigen Street-Art-Wänden, lokalen Cafés, Stadtstränden und hawaiianischer Küche liegen nur wenige Kilometer. Wer Waikiki einmal verlässt, bekommt deshalb nicht einfach „mehr Sehenswürdigkeiten“, sondern ein ganz anderes Bild von Oahu. Downtown erzählt die Geschichte des Königreichs Hawaii, Chinatown zeigt die kulturelle Vielfalt der Insel, Kakaako steht für das moderne Honolulu und Kaimuki für das Honolulu, in dem Menschen tatsächlich essen, einkaufen und ihren Kaffee trinken.
Für deine Oahu-Reise sind dabei vor allem sechs Viertel beziehungsweise Stadtbereiche interessant: Downtown Honolulu, Chinatown, Kakaako, Ala Moana, Diamond Head/Kapahulu und Kaimuki. Begleite uns auf einer virtuellen Reise, die für dich bald Wirklichkeit werden kann! Achte auch auf die nützlichen Infos zur Fortbewegung.
1. Downtown Honolulu: Wo Hawaii Geschichte schreibt
Downtown Honolulu ist der richtige Ort, wenn du verstehen möchtest, dass Hawaii weit mehr anbietet als tropische Strände. Hier liegt das historische und politische Zentrum der Insel. Viele der wichtigsten Gebäude befinden sich nur wenige Blocks voneinander entfernt und lassen sich deshalb hervorragend zu Fuß verbinden. Der wichtigste Besuch sollte der Iolani Palace sein. Der ehemalige Königspalast ist die einzige offizielle königliche Residenz der Vereinigten Staaten und heute Museum. Besonders eindrucksvoll ist, dass es hier nicht um irgendein historisches Gebäude geht: Der Palast war tatsächlich Mittelpunkt des hawaiianischen Königshauses und ist eng mit dem Ende der hawaiianischen Monarchie verbunden.
Direkt in der Umgebung findest du die Statue von König Kamehameha I., die Kawaiahao Church, das Hawaii State Capitol, Honolulu Hale und weitere historische Gebäude. Auch das Capitol Modern, das frühere Hawaii State Art Museum, gehört in diese Runde und verbindet hawaiianische Geschichte mit zeitgenössischer Kunst. Wenn dich die Serie Hawaii Five-O begeistert, kannst du hier weiterlesen.
Ein konkreter Tipp für deine Planung: Der Iolani Palace ist nicht täglich geöffnet. Aktuell gelten Dienstag bis Samstag, jeweils 9 bis 16 Uhr, mit unterschiedlichen Tourformaten je nach Wochentag. Vor allem bei einer kurzen Aufenthaltsdauer solltest du den Palast deshalb nicht spontan „irgendwann am Nachmittag“ einplanen.
Mietwagen? Für Downtown eher nein. Parken kann schwierig sein, und die Sehenswürdigkeiten liegen so dicht beieinander, dass Bus, Rideshare oder ein geführter Rundgang wesentlich entspannter sind. Ein aktueller Oahu-Guide empfiehlt Erstbesuchern für Downtown ausdrücklich Bus oder Rideshare. Daniel mit seiner Mannschaft kann dir auch den Service anbieten. Frag einfach nach!
2. Chinatown: Das Honolulu, das nach mehr als Sonnencreme riecht
Chinatown ist eine der besten Gegenden auf Oahu für alle, die Essen lieben, etwas entdecken und neugierig sein wollen. Historische Gebäude beherbergen Märkte, kleine Geschäfte, Lei-Hersteller, Kräuterläden, Tempel, Galerien, Bars und Restaurants. Der Name ist dabei etwas irreführend, denn das Viertel ist längst viel stärker von allen Bewohnern, die eigentlich aus dem asiatisch-pazifischen Raum kommen, geprägt.
Besonders spannend sind der Maunakea Marketplace und der Oahu Market. Hier bekommst du einen Eindruck davon, wie vielfältig die Lebensmittelkultur Honolulus ist: frisches Obst, Meeresfrüchte und Produkte, die du in einem typischen Resortviertel kaum sehen wirst. Auch der Kuan Yin Temple und das Izumo Taisha Kyo Mission Shrine geben dem Viertel eine kulturelle Tiefe, die man auf Oahu leicht übersehen kann. Und dann ist da natürlich das Essen. Chinatown gehört zu den kulinarisch interessantesten Vierteln Honolulus. Die Auswahl reicht von Dim Sum über vietnamesische, malaysische und eurasische Küche bis hin zu französischen oder kubanischen Einflüssen. Aktuelle Oahu-Guides setzen Chinatown sogar an die Spitze der Food-Viertel der Insel.
Auch Kunstliebhaber kommen auf ihre Kosten. Rund um Nuuanu Street und Bethel Street befinden sich Galerien und Veranstaltungsorte. Besonders lebendig wird die Gegend beim First Friday, wenn regelmäßig Kunst, Musik und Nachtleben zusammenkommen. Mietwagen? Lieber nicht. Laut aktuell überprüftem Oahu-Guide ist das Parken in Chinatown durchweg kostenpflichtig und kann schwierig sein. Von Waikiki aus sind Bus, UBER oder Ähnliches meist die unkompliziertere Lösung.
3. Kakaako: Street Art statt Strandresort
Wenn Chinatown von der Vergangenheit erzählt, zeigt Kakaako, wie sich Honolulu heute präsentiert. Das ehemalige Industriegebiet hat sich zu einem modernen Stadtviertel mit Wohnhäusern, Gastronomie, Geschäften, Cafés und viel öffentlicher Kunst entwickelt. Besonders bekannt ist SALT at Our Kakaako, rund um das sich zahlreiche Lokale und Geschäfte befinden. Wenige Schritte entfernt warten großformatige Gemälde/Wandbilder an Gebäuden und Parkhäusern.
Die Street Art ist dabei mehr als dekorative Kulisse. Viele Werke greifen hawaiianische Identität, Landschaft und lokale Geschichten auf. Und ein kleiner Haken gehört dazu: Die auf Englisch genannten „Murals“ verändern sich. Die Werke können im Zuge neuer Projekte oder Kunstaktionen verschwinden, teilweise übermalt oder durch neue Arbeiten ersetzt werden. Genau deshalb ist Kakaako kein Viertel, das man einmal „gesehen“ hat und danach für zehn Jahre abhaken kann.
Für einen entspannten Nachmittag kannst du Kunst, Kaffee und Essen kombinieren. Auch Ward Village gehört zum modernen Kakaako und bietet weitere Geschäfte und Gastronomie. Öffentliche Parkplätze in Ward Village sind laut aktuellem Reiseführer kostenlos, während das Parken bei SALT kostenpflichtig sein kann. Kakaako ist außerdem ein gutes Beispiel dafür, wie stark sich Honolulu städtebaulich verändert. Veranstaltungen wie der Honolulu Night Market bringen lokale Händler, Künstler, Food-Anbieter und Besucher zusammen. 2026 fand beispielsweise im Juli ein Night Market rund um SALT und die angrenzenden Straßen statt.
Mietwagen? Nicht notwendig. Von Waikiki erreichst du Kakaako mit Bus oder Rideshare. Auch BIKI, Honolulus Bikesharing-System, ist eine interessante Möglichkeit, vor allem in Verbindung mit dem Besuch von Ala Moana.
4. Ala Moana: Shopping, Meer und ein überraschend lokales Strandgefühl

Ala Moana ist die richtige Adresse, wenn du vormittags shoppen und nachmittags mit den Füßen im Pazifik sitzen möchtest. Das Ala Moana Center ist mit mehr als 350 Geschäften und Restaurants eines der größten Open-Air-Shoppingcenter der Welt. Dazu kommen mehr als 160 gastronomische Angebote und täglich kostenlose Hula-Aufführungen. Wer seine Urlaubskasse nicht komplett in Designerläden versenken möchte, findet dort ebenso zahlreiche lokale Marken und hawaiianische Produkte. Noch interessanter wird Ala Moana aber am Wasser.
Der Ala Moana Regional Park liegt direkt westlich des Einkaufszentrums und bietet einen langen, durch ein vorgelagertes Riff geschützten Strand. Die Bedingungen sind hier häufig ruhiger als an stärker exponierten Küstenabschnitten. Direkt daneben liegt Magic Island, eine künstlich angelegte Halbinsel mit geschützter Lagune, Grünflächen und Picknickplätzen. Besonders schön ist der Unterschied zu Waikiki. Ala Moana fühlt sich weniger nach klassischem Resort und stärker nach einem öffentlichen Stadtstrand an. Ein 2026 aktualisierter lokaler Guide beschreibt den Park als beliebten Ort für Einheimische, die morgens schwimmen, Sport treiben, picknicken oder einfach am Wasser sitzen. Es gibt außerdem kostenlose Parkplätze, Duschen, Toiletten, Rettungsschwimmer und BIKI-Stationen, ein Fahrradverleih.
Mietwagen? Auch hier nicht nötig. Ala Moana ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, und gerade die Verbindung aus Bus, BIKI und Fußwegen funktioniert hervorragend. Wer von Waikiki kommt, kann diesen Bereich sogar sehr gut als autofreien halben oder ganzen Tag planen.
5. Diamond Head und Kapahulu: Der Vulkan und das Mittagessen danach
Diamond Head darf bei keinem Oahu-Besuch fehlen. Der Leahi beziehungsweise Diamond Head State Monument bietet einen kurzen, aber durchaus anspruchsvollen Aufstieg zum Kraterrand. Der Weg führt über steile Abschnitte, Treppen und einen beleuchteten Tunnel zu den historischen militärischen Anlagen auf dem Gipfel. Die Aussicht über die Küste, Waikiki und den Pazifik ist entsprechend spektakulär. Die staatliche Parkverwaltung veranschlagt etwa 1,5 bis 2 Stunden für die Wanderung.
Wichtig für Erstbesucher: Nicht-Residents benötigen eine Reservierung für Eintritt und Parkplatz. Der Eintritt beträgt derzeit 5 US-Dollar pro Person, dazu kommen 10 US-Dollar pro nicht-gewerblichem Fahrzeug. Der Park ist regulär von 6 bis 18 Uhr geöffnet, letzter Eintritt ist um 16:30 Uhr. Gute Schuhe, Wasser, Sonnenschutz und ausreichend Zeit gehören hier zur Grundausstattung. Danach lohnt sich der Abstecher nach Kapahulu. Das kleine Viertel direkt neben Waikiki ist weniger wegen großer Sehenswürdigkeiten bekannt als wegen seines Essens. Hier findest du lokale Klassiker und eine deutlich alltagsnähere Gastronomieszene. Kapahulu gibt dir die Chance, um die lokale Küche in Honolulu kennenzulernen.
Mietwagen? Für Diamond Head kann ein Auto praktisch sein, ist aber nicht zwingend. Entscheidend ist weniger das Fahrzeug als die Reservierung. Wer keine Lust auf Parkplatzsuche hat oder ohnehin einen geführten Ausflug plant, kann Diamond Head problemlos mit einer Tour oder Rideshare verbinden.
6. Kaimuki: Honolulu für Menschen, die gerne gut essen
Kaimuki ist vielleicht das unspektakulärste Viertel dieser Auswahl. Und genau deshalb lohnt es sich. Rund um die Waialae Avenue konzentriert sich eine lebendige Mischung aus Cafés, kleinen Geschäften, Bars und Restaurants. Kaimuki ist überwiegend Wohngebiet und vermittelt dadurch einen ganz anderen Eindruck vom Alltag in Honolulu als Waikiki. Ein aktueller Oahu-Guide beschreibt das Viertel als besonders interessant bei Essen, Kaffee und kleinen unabhängigen Geschäften.
Kaimuki ist deshalb weniger ein „Sehenswürdigkeiten-Viertel“ als ein Ort zum Entspannen, zum Herunterfahren. Frühstück im Café, ein Spaziergang entlang der Waialae Avenue, ein lokaler Lunch und später vielleicht noch ein Drink, das funktioniert hier besser als das klassische Abhaken von Attraktionen.
Auch die Gastronomieszene entwickelt sich weiter. Ein gutes Beispiel ist The Pig and The Lady, das von Chinatown nach Kaimuki umgezogen ist. Der neue Standort liegt an der Waialae Avenue und zeigt, welche Bedeutung das Viertel inzwischen für die kulinarische Szene Honolulus hat.
Mietwagen? Nicht unbedingt. Kaimuki liegt nur etwa 10 bis 15 Minuten von Waikiki entfernt, abhängig vom Verkehr, und ist mit Bus, Rideshare und BIKI erreichbar. Parkplätze sind allerdings nicht immer leicht zu finden.
Brauche ich für diese sechs Stadtviertel einen Mietwagen?
Für genau diese sechs Bereiche lautet die klare Antwort: Nein.
Das ist für Erstbesucher eine durchaus wichtige Information, denn ein Mietwagen kann auf Oahu schnell zum Parkplatzproblem auf vier Rädern werden. Downtown, Chinatown, Kakaako und Kaimuki lassen sich gut mit TheBus, Rideshare und teilweise BIKI erkunden. Ala Moana ist ebenfalls sehr gut ohne Auto machbar. Diamond Head ist die Ausnahme, wenn du möglichst flexibel zur kleinen Wanderung gelangen möchtest.
Auch preislich ist der öffentliche Nahverkehr interessant. Aktuell kostet eine einzelne Fahrt mit dem HOLO-System für Erwachsene 3 US-Dollar und ermöglicht zwei Stunden lang Umstiege zwischen TheBus und Skyline. Der Tageshöchstbetrag liegt bei 7,50 US-Dollar, ein 3-Tage-Pass kostet 20 US-Dollar und ein 7-Tage-Pass 45 US-Dollar. Wer bar bezahlt, zahlt derzeit 3,25 US-Dollar pro Fahrt und kann keinen Transfer machen.
Für einen klassischen Oahu-Urlaub würde ich den Mietwagen deshalb eher für die Tage einsetzen, an denen du wirklich über Honolulu hinausfährst, etwa an die North Shore, nach Kailua oder an die Ostküste. Für die Stadterkundung ist weniger Auto oft mehr Honolulu.
Sechs Stadtteile bei deiner ersten Oahu-Reise kombinieren
Du musst daraus kein kompliziertes Sightseeing-Puzzle bauen. Ein Tag, der der Geschichte gewidmet wird, verbindet Downtown und Chinatown. Vormittags Iolani Palace und das historische Regierungsviertel, anschließend zu Fuß weiter Richtung Chinatown und dort Mittagessen. Ein Urban-Honolulu-Tag funktioniert hervorragend mit Kakaako und Ala Moana. Erst Street Art, Cafés und SALT, anschließend weiter zum Ala Moana Center und zum Sonnenuntergang am Strand oder auf Magic Island. Und für einen Natur-und-Food-Tag bietet sich Diamond Head am Vormittag und Kapahulu oder Kaimuki später am Tag an.
Genau diese Kombinationen machen Honolulu für alle so spannend: Du musst Waikiki nicht verlassen, um ganz Oahu zu sehen. Aber du solltest Waikiki verlassen, um Honolulu wirklich kennenzulernen.
Und wann lohnt sich eine Tour?
Gerade bei einer ersten Oahu-Reise kann ein guter Guide sinnvoll sein, wenn Geschichte, Inselwissen und mehrere weit auseinanderliegende Ziele zusammenkommen sollen. Daniels Hawaii bietet aktuell unter anderem eine Pearl-Harbor-Tour mit geführtem Spaziergang durch Downtown Honolulu, eine Oahu-Inseltour mit Diamond Head sowie eine private, individuell anpassbare Inselrundfahrt an. Die Touren starten laut Anbieter teilweise mit Abholung in Waikiki und sind auf kleine Gruppen beziehungsweise private Erlebnisse ausgelegt.
Besonders interessant ist das für Reisende, die sich nicht mit Fahrplänen, Parkplatzsuche und der Frage beschäftigen möchten, welcher Aussichtspunkt jetzt wirklich auf der richtigen Seite der Straße liegt.
Du möchtest Oahu intensiver erleben und dabei Zeit für die wirklich schönen Orte haben? Dann schau dir die Touren von Daniels Hawaii an und buche dein persönliches Oahu-Erlebnis direkt hier:
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ALOHA und bis bald, nicht nur in Waikiki!






